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Yogalehrerausbildung
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Ausbildungsgruppe 10 Beginn in 2011
Besonderheiten und Einzigartigkeit des SURYA-YOGA-ZENTRUMS:
Eine naturverbundene BDY/EYU Yogalehrausbildung im klassisch indischen Stil nach den Meistern Swami Sivananda und Iyengar.
Ort der Ausbildung: baubiologisch saniertes Bauernhaus mit großem Seminargarten für Außenunterricht mitten im Wald und Wiesen gelegen.
Tiefgründige Ausbildung aus Surya´s 48 jähriger Yogaunterrichtserfahrung und ihrem Zusammensein mit vielen berühmten Swamis und Yogis aus Indien.
Surya´s jahrzehntelange tiefste Meditationserfahrugen in vielen Retreats aus indischer und burmesischer Tradition im Theravada-Buddhismus
Ausbildungsleitung: Surya Gisela Hellwig Biographie >>hier
Assistenz und Dozentin: Simran Anke Gazda Biographie >>hier
AUSBILDUNGS- UND UNTERRICHTSINHALTE C U R R I C U L U M (Änderungen vorbehalten)
Einleitung: Nicht nur Lehren, sondern Sein Unser Verständnis von Yoga und Ausbildung Das Konzept Für wen ist die Ausbildung geeignet? Der äußere Rahmen Ausbildungsleitung Mitarbeitende Dozenten Ausbildungsinhalte Stundenzahl der Ausbildung Dauer und Ausbildungsform Voraussetzungen für den Abschluß Kosten Der Abschluß Eine neue berufliche Perspektive Essays von Yogis und Weisen
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Nicht nur Lehren, sondern Sein
Das Wort "Yoga" heißt "verbinden, vereinigen". Yoga ist ein ganzheitlicher Weg, die einander widerstrebenden Kräfte in Körper, Gefühl und Gedanken des Menschen auf neuer Ebene zu vereinigen. Der Mensch, der sich oft als abgetrennt und isoliert empfindet, verwirklicht im Yoga "Einsseins". Einssein ist die Erfahrung der Harmonie und des Friedens mit sich selbst und damit auch mit den Mitmenschen und mit der Umwelt. Der Mensch, der sich oft als zerstreut, gestreßt oder negativ empfindet, lernt im Yoga seine körperlichen und gedanklichen Kräfte auszugleichen, zu sammeln und zu konzentrieren. Erst dann können die Anlagen und Möglichkeiten des Einzelnen zur vollen Entfaltung kommen. SELBST-Verwirklichung setzt eine enorme Energie frei die bislang noch schlummerte.
Oft empfindet der Mensch sich auch als leidend, gelangweilt oder unzufrieden. Yoga ist in einem weiteren Aspekt ein Weg, diese emotionalen und mentalen Verschleierungen aufzulösen, die die im inneren Wesen gegenwärtige dauernde Freude ver-hüllen.
Yoga ist einerseits ein Übungsweg mit einer Fülle von Techniken und Methoden im Umgang mit dem Leben. Andererseits ist Yoga stets auch der Zustand des Einsseins, der absoluten Wirklichkeit, jenseits allen Tuns und Werdens, jenseits aller Trennungen, Dogmen, Lehren und Meinungen.
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Unser Verständnis von Yoga und Ausbildung
Wir orientieren uns an den traditionellen Meistern des Yoga, wie sie vorne aufgeführt sind. Ihnen allen gemeinsam ist die Betonung der praktischen Verwirklichung von Spiritualität im Alltag.
Grundlage unseres Lehrens ist die upanishadische Weisheit, sowie die klassischen Yogaschriften der tantrischen Schule, die zu leben das Ziel des Yoga ist.
Für den Hatha-Yoga sind die wichtigsten Einflüsse unserer Arbeit durch die Schulen von B.K.S. IYENGAR (Poona) sowie durch SWAMI SHIVANANDA (Rishikesh) und seinen Schülern (u.a. Swami Vishnudevanda, Swami Satyananda Sarasvati, Swami Venkatesananda) geprägt worden.
Da verschiedene Yoga-Pfade einbezogen werden, könnte man unseren Weg als "Ganzheits-Yoga" (Purna-Yoga) bezeichnen. Die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, Weisen und Heiligen ist der stärkste Antrieb und die größte Inspiration auf dem Yogaweg. In gleicher Zusammensetzung über einen längeren Zeitraum zu arbeiten, sehen wir deshalb als eine besondere Chance für persönliche Entwicklung und Lebensfreude an.
Es gibt so viele Yogawege, wie es Lehrer gibt, ja, sogar soviele, wie es Menschen gibt. Wir lehren nicht den Weg. Unsere Überzeugung ist: "Es gibt eine Wirklichkeit, aber viele Wege zu ihr." So ist es unser Ausbildungskonzept jedem(r) TeilnehmerIn dabei zu helfen, den individuellen Yogaweg und die individuelle Lehrweise zu finden.
Die Ausbildung kann zum Ziel haben, teil- oder hauptberuflich als Yogalehrer/in zu arbeiten oder auch nur zur eigenen persönlichen Weiterentwicklung.
"Der Körper ist mein Tempel und die Asanas sind meine Gebete." "Dein Körper ist Dein Kind - sorge dafür." "Behandle jeden Teil Deines Körpers, als ob er ein Juwel sei." "Yoga hat eine dreifache Auswirkung auf die Gesundheit: Er hält gesunde Menschen gesund. Er hilft bei der Heilung von Krankheiten. Er verhindert die Entwicklung von Leiden. Alles, was Dein spirituelles Leben beeinträchtigt, ist eine Krankheit.“ "Liebe, arbeite, lache." B.K.S. IYENGAR
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Das Konzept
Innerhalb der Ausbildung betonen wir den Aspekt der direkten Erfahrung gegenüber dem Ansammeln von Faktenwissen. D.h., praktisches Tun und Üben sowie die Bewußtwerdung darüber hat für uns mehr Gewicht als intellektuelle Speicherung von Stoff. Doch auch das theoretische Wissen kommt nicht zu kurz. Das SYZ hat den Ruf von besonderer Gründlichkeit und Detailgenauigkeit.
Das Lehren und Lernen geschieht in einer Atmosphäre des Vertrauens, der Offenheit und der gegenseitigen Annahme. Nur in einem Klima der Freiheit kann das Lernen von Eigenverantwortung gefördert werden.
Im Mittelpunkt dieser 4 Jahre steht die individuelle Entwicklung der TeilnehmerInnen.
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Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Wir denken an Menschen, die - einmal mit Yoga in Berührung gekommen - spontan eine innere Zuneigung zu den Herangehensweisen und Inhalten des Yoga an sich erlebten. Diese erste Freude und tiefe Berührtheit sollte sich einige Jahre bewährt haben. Wenn nach längerem Üben nach wie vor immer wieder Begeisterung und tiefes Interesse für den Yogaweg aufkommt, halten wir dies für eine gute Voraussetzung für die Ausbildung.
Eine dreijährige Yogapraxis vor Ausbildungsbeginn wird in der Regel vorausgesetzt. Ein Gespräch innerhalb des Einführungs- und Kennenlernseminars dient als Orientierung dafür, ob die theoretischen und praktischen Voraussetzungen einen erfolgreichen Abschluß in Aussicht stellen.
Als Ergänzung zu den Berufen der medizinischen Versorgung, den pädagogischen und sozialen Berufen sowie auch den psychologischen Berufen, liegt Yoga nahe. "Hausfrauen haben für das Yogalehren ebenfalls gute Voraus-setzungen.
Der/die Yogaübende sollte den inneren Drang verspüren, mehr über Yoga und vor allem im Yoga zu erfahren, täglich körperlich und geistig zu üben, die Quellentexte zu studieren und sich insgesamt mehr zu vertiefen. Für das spätere Unterrichten ist Einfühlungsvermögen für Andere sowie die positive Bereitschaft im Umgang mit Menschen wichtig.
Da die Ausbildung auch eine Selbsterfahrung ist, eine Zeit intensiven Wachstums, steht sie auch allen offen, die später nicht lehren oder unterrichten möchten.
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Der äußere Rahmen
Das SURYA-YOGA-ZENTRUM bildet aufbauend auf dem Mindestprogramm der EUROPÄISCHEN YOGAUNION (EYU) und nach den darauf basierenden Rahmenrichtlinien des BERUFSVERBANDES DER YOGALEHRENDEN IN DEUTSCHLAND e.V. (BDY, gegr. 1967) aus. Die Yogalehrausbildung wird vom BERUFSVERBANDES DER YOGALEHRENDEN anerkannt und berechtigt zur Prüfung Yogalehrer und Yogalehrerin BDY/EYU durch den BDY. Die EYU auf europäischer Ebene und der BDY als berufsständische Organisation in Deutschland sind die bislang anerkanntesten Organisationen, die den Yoga europaweit bzw. in der Bundesrepublik vertreten. Dies ist für die öffentliche Anerkennung, sprich: den Nutzen des Abschluß-Diploms, von Bedeutung. Dieser Lehrgang setzt sich deutlich von den marktüberschwemmenden oft unqualifizierten Kurz- und Schnell-Ausbildungen ab.
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Ausbildungsleitung
Surya Gisela Hellwig LEBENSLAUF
Co-Leitung
Anke Simran Gazda LEBENLAUF
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Mitarbeitende Dozenten
Namhafte Dozenten werden die Unterrichtsinhalte mitgestalten und vor Beginn der neuen Ausbildung bekanntgegeben.
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Ausbildungsinhalte
Die Gewichtung der einzelnen Fächer des Ausbildungs-programms ist in Unterrichtsstunden ( 1 Ustd. = 45 min.) jeweils in Klammern angegeben.
1) HATHA-YOGA (200) Der Weg der körperlich-seelischen Reinigung und Kräftigung.
a) ASANA (Körperhaltung) 140 Systematische und detailgenaue Erarbeitung der wichtigsten Grundhaltungen und Varianten; Vorbereitungen und Hinführungen zu den Asanas, Kombinationen und Wirkungen, systematische Arbeit an der Aufrichtung der Körperhaltung; Entspannungstechniken; Sonnengruß b) PRANAYAMA (Atemtechnik) 40 Vertiefende Übung des Atems nach klassischen Quellen Behrerrschung der 10 Pranayamas c) SATKARMA (kriya/Reinigungstechniken) 10 Theorie und Praxis der 6 klassischen Methoden der somatopsychischen Reinigung, wie neti, nauli, tratak etc. d) BANDHA und MUDRA 10 (Energiesammlung und -lenkung durch ausgewählte "Verschlüsse" und "Siegel") e) QUELLENTEXTE des Hatha-Yoga; Studium der traditionellen Schriften: Hatha-Yoga-Pradipika; Gheranda Samhita (die Ustd.- Zahl ist in den anderen Bereichen enthalten)
2) MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN (100) (vom BDY 50): Anatomie und Physiologie in den für den Hatha-Yoga bedeutsamen Ausschnitten; Indikationen, Kontraindikationen, Wirkungen
3) RAJA-YOGA MEDITATION (50) Der Weg der meditativen Versenkung Übung der Konzentration Theorie und Praxis gegenständlicher (saguna) und gegenstandsfreier (nirguna) Meditation. Übung der verschiedenen Pforten zum Inneren: Atem, Klang, Mantra, Musik, Farbe, Yantra-/Mandalaübung, Gegenstand, Bewegung/Tanz, Geruch(Tastsinn, Konzentrationspunkte im Inneren des Körpers Schwerpunkt: Mantra und Vipassana (weitere Meditationsarten: siehe unter den anderen Yogawegen)
4) BHAKTI-YOGA (20) Der Weg der liebenden Hingabe - Mantra-Singen, Kirtan-Chanting-Cantate - Gebet und Ritual - Studium der Bhagavad Gita
5) ASTANAGA-YOGA (60) Der 8-gliedrige Pfad PATANJALIS yama - niyman - asana - pranayama - pratyahara - dharana - dhyana - samadhi Bewußte Lebensführung
6) JNANA-YOGA (10) Der Weg der unterscheidenden Erkenntnis Die Vedanta-Philosophie: Verständnis des Wesens von "Ich, Gott, Welt, Ego, Frieden, Glück. Leid, Freiheit, Illusion, Sterben, Gebundenheit, Schicksal, Handlung, Erfüllung" nach den Worten von RAMANA MAHARSHI, KRISHNAMURTI; SHANKARA u.a.
7) KARMA-YOGA (7) Der Weg des selbstlosen Arbeitens/Dienens Arbeit und Handlung in neuem Bewußtsein (Gita) Theorie und Praxis der Schulung im Alltag Yoga als aktive Meditation Das Finden der eigenen Berufung
8) YOGAPHILOSOPHIE, GESCHICHTE UND ETHIK (73) Die großen Schulen: Tantrismus, Vedanta, Samkhya, Buddhismus u.a.; Schriften: Veda, Upanisad, Bhagavad Gita (Krsna); Die Yogaphilosophie ist größtenteils in den Bereichen: Yogawege (Bhakti, Karma, Jnana etc.) enthalten. - SANSKRIT Die wichtigsten Begriffe der Yogaterminologie Korrekte Aussprache, Betonung und Schreibung
9) PSYCHOLOGISCHE GRUNDLAGEN (50) - westliche Psychologie - Gruppendynamik - Gesprächsführung/Beratung - Gruppenleitung - Lernpsychologie
10) ERNÄHRUNG UND HEILVERFAHREN(12) Verschiedene Ernährungssysteme - Vegetarismus, Vollwertkost; Sonnenkost - Der Yoga der Ernährung (Aivanhov) - Naturheilkunde, Reflexzonentherapie - esoterische und psychosomatische Ansätze der Heilung
11) UNTERRICHTSGESTALTUNG (80) - Allgemeine Unterrichtslehre - Didaktik und Methodik - Motivation und Lernformen im Yogaunterricht - Selbstverständnis und Stil des Yogalehrers - Erstellen von Übungsprogrammen/-reihen - Sprache im Yogaunterricht -Ausbildungsinhalte - Unterrichtspraktikum - Unterrichtsstunde unter Anleitung - kollegiale Supervision Kleingruppenarbeit
12) UNTERRICHTSPRAKTIKUM (50) Pro Teilnehmer 8 Vorstellstunden (an einer Schule, davon 2 extern) mit 8 Moderationen plus Teilname an mindestens 17 fremden Vorstellstunden mit 17 Moderationen.
13) BERUFSORIENTIERTE QUALIFIKATION (20) Handwerkszeug, um sich als Yogalehrerin / Yogalehrer selbständig zu machen. - Organisation, Verwaltung, Recht, Steuer, Finanzen, Marketing.
Gesamtunterrichtsstunden: 732
Die Ausbilder behalten sich vor, mit der Gewichtung der Inhalte variabel zu verfahren, wenn es erforderlich ist. Die Gesamt-stundenzahl bleibt unverändert.
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Stundenzahl der Ausbildung
Gesamtunterricht: 732 Stunden
Nicht in den aufgelisteten Ausbildungsinhalten ist eine an jedem Seminartag obligatorische Zeit des Karma-Yoga (etwa 1 Zstd.)
Durch gemeinsame Tätigkeit im Haus und Garten helfen die TeilnehmerInnen die Ausbildungsseminare möglich zu machen, die Atmosphäre des Zentrums zu gestalten und miteinander direkt im Alltag die Unterrichtsinhalte einzuüben und umzusetzen.
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Dauer und Ausbildungsform
Der Lehrgang an unserer Schule umfasst eine Dauer von 4 Jahren (48 Monate). Die Teilnehmerzahl einer Ausbildungsgruppe beträgt etwa 25 Personen.
Die Yogalehrausbildung BDY / EYU beginnt voraussichtlich im 1. Halbjahr 2011 . Neue Termine werden hier bekannt gegeben. Das Anmeldeformular finden Sie auf der Webseite.
Auf die Ausbildungszeit verteilen sich insgesamt 25 Wochenenden Ein Wochenende umfasst 21 Unterrichtsstunden. Das sind insgesamt 525 Ustd.
Diese Wochenenden werden ergänzt durch 3 Intensiv-Seminare (je 6 Tage 3 x á 66 Ustd. = 198 Ustd.). Jedes Jahr findet eine Intensiv-Woche mit Themenschwerpunkt statt. Der Termin liegt in den Oster-, Sommer- oder Herbstferien von NRW. Unsere Ausbildung gewährleistet Intensität und Gründlichkeit.
AusbildungsteilnehmerInnen, die eine weite Anreise haben, sind wir behilflich bei der Vermittlung von preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Surya-Yoga-Zentrum.
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Welche Voraussetzungen sind für den Abschluß nötig?
SCHUL-INTERN:
- regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen - tägliches persönliches Üben - 6 Vorstellungsstunden (inkl. BDY = 8 davon 2 externe an anderen BDY-Schulen) - Teilnahme an 8 Unterrichtsbesprechungen - Protokollerstellung 1-2 x - schriftliche Hausarbeit (6 Monate Zeit) - Lehrprobe und Prüfungsgespräch unter Hinzuziehung von 2 Vertretern des BDY
- Mitgliedschaft im BDY
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Kosten
Die Ausbildung kostet € 7.000,-- (inkl. ges. MWSt.)
Die Zahlungsweise kann gemäß der folgenden Staffelung beliebig gewählt werden.(Zahltag ist der 1. des Monats)
* Ausbildungsbeginn ( Gesamtbetrag ) € 7.000,-- * halbjährlich € 1.225,-- * vierteljährlich € 642,-- * monatlich € 233,--
Dazu kommen - falls erforderlich - Unterkunft, Koch für die Intensivwoche, Abschlussprüfungsgebühr und Literatur, soweit noch nicht vorhanden. In den Ausbildungskosten enthalten sind Unterrichtsmaterialien, wie Fotokopien, Arbeitspapiere, kreative Medien etc.
Extra-Verpflegungskosten entfallen, denn bei uns ist es üblich, dass alle etwas zum gemeinsamen Buffet mitbringen.Die Seminarküche und der Essraum kann dafür genutzt werden.
Die Ausbildungskosten sind steuerlich absetzbar. Die Höhe ist beim Finanzamt jeweils abzufragen. Sofern Sie die Ausbildung als Fortbildung in einem ausgeübten Beruf von Ihrem Finanzamt anerkannt bekommen (z.B. Lehrer und soziale Berufe, Therapeuten, Ärzte, Heilhilfsberufe, Künstler), können Sie das gesamte Ausbildungshonorar steuerlich absetzen. Eine Förderung durch das Arbeitsamt gibt es derzeit noch nicht.
Bildungsprämie: Evtl. Fördermaßnahmen durch Erstattung von Prämiengebühren sind abrufbar unter www.bildungspramie.info (max. 500 € / Jahr).
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Der Abschluß
Das Diplom "YOGALEHRERIN/YOGALEHRER BDY/EYU" wird als Qualifikation verliehen und darf als Titel geführt werden. Es ist zu beobachten, daß sich dieser Titel in der Bundesrepublik mehr und mehr durchsetzt. Es gibt in Deutschland mittlerweile kaum noch Träger von Kursen (VHS, Krankenkassen) die nicht nach der Qualifikation des BDY Lehrer-Diploms fragen.
Der seit 1967 bestehende Berufsverband arbeitet an der Aner-kennung des Berufsbildes Deutscher Yogalehrer BDY im offiziellen Rahmen und hat für breitere Akzeptanz des Yoga und erstklassige Qualifizierung der Lehrer gesorgt.Wir weisen darauf hin, daß auf Wunsch anstelle des Abschlusses beim BDY auch ein schulinterner Abschluß mit entsprechendem Zeugnis möglich ist.
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Eine neue berufliche Perspektive
Das Arbeitsfeld der Yogalehrenden ist sehr breit gefächert.
Nach unserer persönlichen Einschätzung der gesellschaftlichen Situation, sprich: noch weitere Technisierung, Konsumsteigerung, Enthumanisierung und Entfremdung bricht bei immer mehr Menschen der Wunsch nach Entspannung, körperlich-seelischer Gesundheit und Sinnfindung auf (Wassermann-Zeitalter). Nach unserer Prognose gibt es noch ein enormes Potential an Menschen, die Yoga hilfreich und heilsam in ihr Leben integrieren werden.Die Arbeit des Yogalehrers ist ganzheitlich, vielseitig und praxis-orientiert. Es gibt folgende Tätigkeitsfelder: 1) An Volkshochschulen (VHS), Familien- und Erwachsen- Bildungsstätten 2) In Sportvereinen und Kirchen, Seniorenheimen, Kranken- häusern, Rehabilitations- und Behindertenzentren sowie in Gefängnissen, Krankenkassen 3) In Hotels, Urlaubs- und Seminarhäusern, (international) 4) Angestellt an privaten Yogaschulen, Gesundheitszentren, Therapieinstitutionen und Körperstudios 5) In Wellness-, Sauna- und Ayurvedaeinrichtungen 6) Selbstänig in freiberuflicher Tätigkeit eine Yogaschule eröffnen und/oder Privatunterricht mit Einzelpersonen. 7) Nach entsprechender Praxis und Erfahrung: Im Bereich der Aus- und Weiterbildung Yogalehrern arbeiten.
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Essays
Ramana Maharshi: "Es gibt nicht so etwas, wie das Selbst verwirklichen. Wie kann man das, was wirklich ist, verwirklichen oder wirklich machen? Alle Menschen verwirklichen oder betrachten das als wirklich, was unwirklich ist, und sie brauchen nur aufhören, das zu tun."
Yogananda: "Jeder Mensch ist ein Wahrheitssucher, denn die Wahrheit ist unser unveräußerliches Erbteil, nach dem wir - bewußt oder unbewußt - immer suchen werden, bis wir es uns ganz zu eigen gemacht haben. Es ist nie zu spät ein neues Leben zu finden."
Jesus: "Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan."
Shivananda: "Sei stetig und systematisch in deiner Yogaübung. Bejahe, bestätige, erkenne, verwirkliche! Leuchte in deiner angeborenen Brahma-Herrlichkeit. Ihr seid Kinder des Lichts und der Unsterblichkeit."
Aurobindo: "Ich meine einen Geist, der frei von Beunruhigung ist, der stetig, licht und glücklich ist, damit er sich der Kraft, welche die menschliche Natur verändert, zu öffnen vermag. Das einzig wichtige ist, sich von der Gewohnheit des Eindringens störender Gedanken und flascher Gefühle frei zu machen..."
Herakhan Babaji: "Suche nach Harmonie in allem, was du tust. Sei glücklich. Habe Glauben - alles hängt vom Glauben ab."
Teresa von Avila: "Im Gebet der Unio aber, sind auch die drei Grundkräfte der Seele (Verstand, Wille, Gedächtnis) vereint, weil ihr Schöpfer ihre Eigentätigkeit aufhob. Sie sind ganz und gar beschäftigt mit der Seeligkeit, die er schenkt, ohne daß sie verstehen, wie."Ramakrishna: "Liebe zu Gott ist das einzige wichtige und notwendige. Man wird Gott nicht erkennen, wenn man nicht rastlos um ihn bemüht ist. Spirituelle Übungen sind notwendig. Ohne Vorbereitungen ist eine Schau Gottes nicht möglich."
Franz von Assisi: "Alles mußt du für Gnade halten, was dich nicht hindert, Gott zu lieben - auch alle Schwierigkeiten." "Daß alles Gnade ist - das soll dich bestimmen in allem, was du willst und erstrebst."
Anandamayi Ma. "Das Universum wurde aus Freude geschaffen, und deshalb findet ihr an den flüchtigen Dingen der Welt Freude. Ohne Freude ist das Leben eine Qual. Ihr müßt versuchen, zu jener großen Freude zu gelangen, die die Welt hervorbrachte."
Buddha: "Zwei Dinge solltest du meiden, o Wanderer: die zwecklosen Wünsche und die übertriebene Kasteiung."
Swami Muktananda: "Wahre Gottesverehrung heißt, alle zu respektieren, weil Gott in eines jeden Herzen wohnt."
Swami Ramdas: "Das Göttliche arrangiert alle Dinge in ganz eigener Weise und zu der Zeit, die es selbst bestimmt. Deine Aufgabe ist es, in dem freien und vergnügten Geist eines Kindes zu arbeiten und alle Resultate dem Göttlichen zu überlassen."
Meister Eckehart: "Wer Gott so in seinem Wesen hat, der ergreift ihn als den Göttlichen in allen Dingen. Und alle Dinge haben für ihn einen göttlichen Geschmack und aus allen Dingen blickt ihn Gott an."
Kabir: "Benares liegt im Osten, Mekka im Westen. Erforsche jedoch dein eigenes Herz, denn dort drin halten sich sowohl Rama wie Allah auf."
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